Doktortasche KNEIPP aus Büffelleder

Freiherr von Maltzahn
: Doktortasche Kneipp aus braunem Leder: Doktortasche Kneipp mit Innenfächer aus Leder: Doktortasche Kneipp mit Metallfüßen: Weekendertasche Kneipp aus Leder: Doktortasche Kneipp aus Leder: Doktortasche Kneipp aus Büffel-Leder
Doktortasche Kneipp aus braunem Leder
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In der geräumigen Doktortasche SEBASTIAN KNEIPP aus Büffel Leder können Sie nicht nur als Arzt,... mehr
Produktinformationen "Doktortasche KNEIPP aus Büffelleder"

In der geräumigen Doktortasche SEBASTIAN KNEIPP aus Büffel Leder können Sie nicht nur als Arzt, Hebamme oder Pfleger alles, was Sie brauchen, stilvoll transportieren.

Mit dieser Doktortasche lenken Sie alle Blicke auf sich!

Diese Doktortasche aus Büffelleder lässt das klassische Henkeltaschen-Design auf extravagante Art zu neuem Leben erwecken. Das dunkelbraune Leder ist mit feinen hellbraunen Nähten und einem reizvollen Used-Look versehen. So wird diese Tasche nicht nur zum praktischen Transporthelfer für Stethoskop und Spritze, sondern auch zum auffälligen Accessoire mit Wow-Effekt. Dank eines großen Hauptfaches, eines Handyfaches und zwei kleinerer Fächer können Sie vom Lexikon bis zum Hausschlüssel alles ordentlich unterbringen. Das passgenaue Maulbügelschloss ist formschön in die Tasche eingearbeitet und schließt Ihre sieben Sachen sicher ein.

Robust, geräumig und elegant - eine Doktortasche fürs Leben

Je häufiger Sie diese Doktortasche aus Leder nutzen, desto mehr Charakter erhält sie. Jede kleine Gebrauchsspur im Leder macht die Tasche zu Ihrem persönlichen Unikat. Dank Ihres stabilen Designs aus edlen Materialien können Sie sich an der zeitlosen Schönheit dieser Doktortasche Ihr Leben lang erfreuen.

  • Ausgefallene Doktortasche im Vintage-Stil
  • Modell: KNEIPP
  • Kollektion: BARON von MALTZAHN
  • Farbe: braun
  • Material: Büffel Leder
  • Verschluss: Maulbügelschloss
  • ockerfarbenes Futter
  • Besonderheiten: robuster Henkel, Innenfächer
  • Maße: 40 x 28 x 25 cm

Edles Büffel-Leder mit einzigartiger Oberfläche

Die Doktortasche ist aus Büffel Leder hergestellt. Dieses hochwertige Material wird aus Freiland-Viehzucht bezogen und besticht durch eine unverwechselbare Oberflächenstruktur. Das Material wird dazu mithilfe eines speziellen Verfahrens gegerbt und in der Trommel mit pflanzlichen Ölen gewaschen. Das fertige Leder hat eine Stärke von etwa 3 mm und macht die Vintage-Tasche zu einem einmaligen Schmuckstück.

Ihre extravagante Doktortasche aus Büffel Leder

Der Boden der Doktortasche ist mit einem äußerst robusten Lederfaserstoff ausgekleidet, der ihn besonders widerstandsfähig macht. Die Maulbügelleiste ist mit einem exakt schließenden Maulbügelschloss in Premium-Qualität versehen. Alle Nähte der Tasche sind genau gearbeitet und farblich an den Untergrund angepasst.  

Interessante Zitate von Sebastian Kneipp:

  • Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.
  • Gesundheit bekommt man nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel.
  • Wem es gelänge, die Menschen zur Einfachheit, Natürlichkeit und vernünftigen Lebensweise zurückzuführen, der hätte das Höchste geleistet – nämlich die soziale Frage gelöst.
  • Wer selbst in Not und Elend saß, der weiß Not und Elend des Nächsten zu würdigen.
  • Wenn du merkst, du hast gegessen, hast du schon zu viel gegessen.
Farbe:braun
Sebastian Anton Kneipp (* 17. Mai 1821 in Stephansried; † 17. Juni 1897 in Wörishofen) war... mehr

Portrait Sebastian Kneipp

Sebastian Anton Kneipp (* 17. Mai 1821 in Stephansried; † 17. Juni 1897 in Wörishofen) war ein bayrischer Priester und Hydrotherapeut. Er ist der Namensgeber der Kneipp-Medizin und der Wasserkur mit Wassertreten usw., die schon früher angewandt, aber durch ihn bekannt wurden.

Leben

Kindheit und Jugend

Sebastian Kneipp wurde am 17. Mai 1821 im bayerisch-schwäbischen Stephansried nahe Ottobeuren in Oberschwaben als Sohn des Webers Xaver Kneipp und dessen Frau Rosina geboren. Er hatte zwei Halbschwestern und zwei leibliche Schwestern. Die Familie war arm, sodass er schon als Elfjähriger beim Vater am Webstuhl oder als Viehhirte des Dorfes arbeiten musste. Von 1827 bis 1833 besuchte Kneipp die Dorfschule in Stephansried und von 1833 bis 1839 die Sonn- und Feiertagsschule in Ottobeuren. Nachdem sein Elternhaus abgebrannt und somit seine Ersparnisse in der Höhe von 70 Gulden verlorengegangen waren, verließ er den Heimatort und fand eine Anstellung als Knecht in Grönenbach. Ein weitläufiger Verwandter, Kaplan Dr. Matthias Merkle, nahm sich Kneipps an, unterrichtete ihn in Latein und bereitete ihn so auf das Gymnasium vor. In Grönenbach lernte er auch den evangelisch-reformierten Ortspfarrer und Botaniker Christoph Ludwig Köberlin kennen, der ihn in die Pflanzenheilkunde einführte.

1844 wurde Kneipp in das Gymnasium zu Dillingen aufgenommen. 1848 begann er dort ein Studium der Theologie.

Die Entdeckung der Wasserkur

1849 erkrankte Kneipp an Tuberkulose und entdeckte zufällig das Buch „Unterricht von der Heilkraft des frischen Wassers“ von Johann Siegmund Hahn. Daraufhin badete Kneipp mehrfach einige Augenblicke in der eiskalten Donau bei Dillingen an der Donau und wurde wieder gesund. In letztgenannter Stadt erinnert der Kneipp-Brunnen und Kneipp-Rundweg an den Priester sowie Entdecker der Wasserkur.

1850 erhielt Kneipp einen Freiplatz am Georgianum in München und setzte dort sein Studium fort. Tägliche Wasseranwendungen waren inzwischen zum festen Bestandteil seines Lebens geworden. Am Georgianum behandelte er zum ersten Mal heimlich Kommilitonen, die, wie er, an Tuberkulose erkrankt waren. Er las Bücher über Wasseranwendungen, besuchte den "Verein der Wasserfreunde" und hörte dort von Vincenz Prießnitz aus Gräfenberg, welcher bereits seit 30 Jahren in Österreichisch Schlesien mit Wasser behandelte.

Am 6. August 1852 empfing er im Augsburger Dom die Priesterweihe. Bis 1855 hatte er drei Stellen als Kaplan: in Markt-Biberbach bei Augsburg, Boos und St. Georg in Augsburg.

Erste Widerstände

Im Februar 1853 kam es zur ersten Anzeige wegen Kurpfuscherei, da Kneipp eine cholerakranke Magd mit heißen Wickeln behandelt hatte. Er wurde zu einer Buße von zwei Gulden wegen „Vergehens gegen das Kurierverbot“ verurteilt. Ironischerweise stellte er auch dem Richter eine Kuranweisung gegen Gicht aus.

1854 klagte ein Apotheker aus Babenhausen in Schwaben Kneipp wegen „Gewerbebeeinträchtigung und Schädigung“ an. Kneipp legte dem Gericht dar, er habe stets nur Menschen behandelt, die nach jahrelanger Behandlung bei Ärzten und Apothekern keine Hilfe gefunden oder die einfach kein Geld hätten, sich einen Arzt zu leisten. Er musste daraufhin eine Erklärung unterschreiben, „fürder auch solchen Unglücklichen nicht mehr zu helfen, die angeblich keine ärztliche Hilfe mehr fanden“. Im selben Jahr brach eine Choleraepidemie in München aus und verbreitete sich in ganz Oberbayern und Schwaben. Kneipps Vater war eines der ersten Todesopfer der Cholera in Stephansried. Als die Krankheit auch in Boos ausbrach, handelte Kneipp gegen die Unterlassungserklärung. Ihm wurde später die Heilung von zweiundvierzig erkrankten Personen zugeschrieben. Der Generalvikar beim Bischöflichen Ordinariat wurde aufmerksam und zog Erkundigungen über ihn ein. In der Bevölkerung nannte man Kneipp den „Cholera-Kaplan“. Ende 1854 wurde er nach Augsburg versetzt.

Ankunft in Wörishofen

Im Mai 1855 wurde Kneipp Beichtvater im Kloster Wörishofen der Dominikanerinnen, in dem heute ein Kneippmuseum eingerichtet ist. Unter seinem Einfluss änderte sich dort das Leben. Die Nonnen mussten auf dem Feld arbeiten, und er machte aus der klösterlichen Landwirtschaft einen Großbetrieb. Unterdessen kamen immer mehr Hilfesuchende nach Wörishofen, zunehmend auch aus wohlhabenderen Kreisen.

Wörishofen wird zum Kurort

Im folgenden Jahrzehnt gab es während der Sommer nun in Wörishofen zunehmend mehr Kurgäste. Die örtliche Gastronomie entwickelte sich allmählich, und es wurden Gasthäuser errichtet. Wegen seiner umstrittenen Methoden wurde Kneipp mehrere Male von schulmedizinischer Seite verklagt .

Als 1871 Wilhelm von Preußen deutscher Kaiser wurde, wurde Kneipps Freund und Förderer Prof. Dr. Merkle Abgeordneter im Reichstag. Mittlerweile hatte auch in Deutschland die Landflucht eingesetzt. Das veranlasste Kneipp, sein erstes Buch zu schreiben, in dem er eine Lanze für die Landwirtschaft brach.

1873 traf bei Kneipp ein Schreiben Merkles ein, in dem dieser mitteilte, dass rückwirkend zum 1. Januar 1873 auch in Bayern die Kurierfreiheit gelte. Jedoch wandten sich Ärztevereinigungen und medizinische Kreise der Hochschulen gegen das neue Gesetz, Kneipp rückte ins Zentrum dieser Diskussion. Trotz der Kritik kamen immer mehr Kurgäste nach Wörishofen.

1883 kam Dr. Bernhuber, ein junger Arzt aus Türkheim, nach Wörishofen und sprach mit Kneipp, blieb aber skeptisch. 1884 kam er wieder, dieses Mal mit der Bitte, hospitieren zu dürfen. Kneipp bot ihm spontan die Zusammenarbeit an, und Bernhuber ging darauf ein. Sie führten nun die tägliche Sprechstunde gemeinsam. Kneipp verfasste zu dieser Zeit auch: Meine Wasserkur. Das Buch erschien dann 1886 und sollte ein Standardwerk werden.

Im August 1889 gab es 4.000 Heilsuchende in Wörishofen. Es kamen so viele Gäste, dass diese teilweise in umliegenden Dörfern untergebracht werden mussten. Kneipp schrieb ein zweites Buch mit dem Titel: So sollt ihr leben!. Im Herbst dieses Jahres ließ sich Prinz Rupprecht von Bayern, der als Chef des 10. Regiments nahe Augsburg im Manöver war, von Kneipp Güsse verabreichen. Ihm folgten weitere Adelige und hohe Geistliche.

Es wurden immer mehr Badehäuser in Wörishofen errichtet. Im Sommer 1890 waren 6.000 Gäste in Wörishofen. Kneipp hielt nun täglich öffentliche Gesundheitsvorträge, in denen er sich gegen die moderne, seiner Meinung nach krankmachende Lebensweise aussprach.

Am 14. Dezember 1890 gründete der Verleger Ludwig Auer aus Donauwörth den ersten Kneipp-Verein. Kneipp selbst wurde Ehrenpräsident. Schon einen Monat später brachte Auer die erste Ausgabe der heute noch monatlich erscheinenden Kneippblätter (heute: Kneipp-Journal, Hrsg. Kneipp-Bund e.V., Bad Wörishofen) heraus.

Im Dezember 1890 trat Bürgermeister Birk, der gegen den Ausbau Wörishofens zum Kurort war, von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger Augustin Huber war ein Befürworter Kneipps, so dass nun auch mit Unterstützung des Gemeinderates der Kurbetrieb organisiert wurde. Bürgersteige und eine Wasserleitung wurden angelegt. Kneipp bestand vehement auf der Einrichtung einer karitativen Abteilung und legte Wert darauf, dass mittellose Kranke und Waisenkinder weiterhin kostenlos behandelt wurden.

Kneipp wird europaweit bekannt

In den nächsten Jahren bereiste Kneipp in Begleitung von Pfarrer Aloys Stückle fast ganz Europa.  Eine seiner Reisen führte ihn auch nach Ungarn, wo er Erzherzog Joseph von Österreich und Ungarn behandelte. Dieser war es dann auch, der sich ein Jahr später beim Papst in Rom für Kneipp einsetzte.

Im August 1892 traf Dr. Alfred Baumgarten in Bad Wörishofen ein. Dieser wurde mit Zustimmung des Kneippvereins als bleibender Badearzt mit fixem Gehalt und der Verpflichtung, arme Patienten kostenlos zu behandeln, eingestellt.

Zwei Monate später trafen Prior Bonifaz Reile und die ersten Patres und Brüder der Barmherzigen Brüder aus Neuburg ein. Die Barmherzigen Brüder spielten nun eine immer größere Rolle bei der Unterstützung Kneipps. Das Kurhaus Sebastianeum unter der Leitung von Prior Reile entwickelte sich mehr und mehr zum Mittelpunkt des Kurbetriebes.

Kneipp hielt seine Sprechstunden nun dort im Sebastianeum ab. Immer mehr Brüder wanderten zu, und so kam es endlich zur völligen Entlastung der Dominikanerinnen, womit dann auch der letzte Einwand des Bischöflichen Ordinariats beseitigt war. Im Jahr 1893 zählte Wörishofen insgesamt 33.130 Kurgäste sowie über 100.000 „sonstige Zuläufer und Passanten“.

Audienz beim Papst

Ende 1893 wurde Kneipp von Papst Leo XIII. zum Päpstlichen Geheimkämmerer ernannt. Im darauf folgenden Jahr reiste Kneipp nach Rom und erhielt eine Audienz beim Papst. Der Papst ließ sich von Kneipp behandeln und schenkte ihm zum Abschied eine goldene Medaille.

Er wurde vom Lateinischen Patriarchen von Jerusalem zum Komtur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ernannt.

Kritik und Brandstiftungen

1894 wurde der Internationale Verband der Kneippärzte unter Vorsitz von Dr. Alfred Baumgarten gegründet. Ende des Jahres erschien in Zusammenarbeit mit Dr. Baumgarten Mein Testament. Trotz aller Erfolge hörten die Anfeindungen nie auf. Es kam zu mehreren Brandstiftungen in Wörishofen; sie galten dem Kurhaus, der Redaktion der Kneippblätter und weiteren Einrichtungen. Die Presse, insbesondere die Augsburger Abendzeitung und die Leipziger Volkszeitung, kritisierte Kneipp scharf, warfen ihm unter anderem Profitgier und sogar die Verwahrlosung der zur Pflege anvertrauten Kinder vor.

Die letzten Jahre

Im Sommer 1894 zeigte Kneipp erste Anzeichen von Schwäche. Er erholte sich und ging bereits im Herbst 1896 wieder auf Vortragsreise. Anfang 1897 jedoch war er schon so angegriffen, dass er seine Wassergüsse nicht mehr selbst vornehmen konnte. Man stellte einen schnell wachsenden Tumor im Unterleib fest, der auf die Gefäße drückte. Während er krank im Bett lag, stritten sich bereits die Laienbewegung und die Ärztefraktion um sein Erbe. Kneipp selbst verbrachte nun die meiste Zeit in seinem Zimmer und ließ sich mit Wasseranwendungen behandeln. Zahlreiche Ärzte kamen zu ihm und untersuchten ihn, jedoch lehnte er die einzig hilfreiche Methode, eine Operation, ab. Er starb am 17. Juni 1897 im Alter von 76 Jahren.

(Quelle:wikipedia)

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Bewertungen Baron von Maltzahn
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